07.05.2015

Taylor Guitars - die Nr.1 unter den AkustikgitarrenErleben Sie den einzigartigen Klang dieser Instrumente in unserer Ausstellung. Wir freuen uns auf Sie!

Taylor Guitars - Die Erfolgsgeschichte

Bob Taylor begann 1972 im Alter von 18 Jahren mit seiner Arbeit im American Dream, einem Musikladen. Als der Firmenbesitzer Sam Radding 1974 beschloss, das Unternehmen abzugeben, kauften Bob Taylor, Kurt Listug und Steve Schemmer dieses auf, womit der Grundstein zu Taylor Guitars gelegt war. Zunächst wurde die Firma in Westland Music Company umbenannt, jedoch musste wegen der Größe des Schriftzuges für den Gitarrenkopf ein kompakterer Name her. Man beschloss deshalb, die Firma Taylor zu nennen, zumal Bob Taylor der eigentliche Gitarrenbauer war. Listug übernahm die finanziellen und betriebswirtschaftlichen Belange, während Taylor für das Design und die Produktion verantwortlich war. 1976 entschied sich das Unternehmen, seine Instrumente über ein flächendeckendes Einzelhändlernetz zu verkaufen.

Taylor konzentrierte sich anfangs auf den Bau von Akustikgitarren und kombinierte von Beginn an hochwertige Materialien und edle Hölzer mit handwerklicher Präzision. Sehr bald galt das Unternehmen als Produzent von Instrumenten mit außergewöhnlichen Klang- und Spieleigenschaften. Hinzu kommt die Verwendung innovativer und computergestützter Fertigungstechniken und Konstruktionsmerkmalen, wie den patentierten und seit 2001 standardmäßig verbauten NT-Hals. Besondere Tonabnehmer-Systeme machten die Produkte bei Hobby-Musikern wie professionellen Künstlern insbesondere für den Live-Betrieb sehr beliebt. 1983 verließ Schemmer das Unternehmen.

Taylor Guitars gehört heute mit über 700 Mitarbeitern zu den führenden Gitarrenherstellern im Premiumsegment. Die Instrumente werden international in mehr als 60 Ländern vertrieben, unter anderem über ein eigenes Versand- und Logistikzentrum in den Niederlanden. 2008 ging Taylor Guitars mit dem Konkurrenten Fender eine strategische Partnerschaft zur Vergrößerung des Bekanntheitsgrads der Marke Taylor in Europa ein.

Eine Besonderheit im industriellen Gitarrenbau ist die Möglichkeit, Instrumente nach eigenen Vorstellungen über einen autorisierten Händler in Auftrag zu geben. Der Kunde kann sich dabei sämtlicher zur Verfügung stehender Hölzer, Materialien, Bauweisen, Verarbeitungsmerkmalen, Tonabnehmer, Mechaniken, Designauswahl, Inlays usw. bedienen und sich so eine ganz individuelle Gitarre anfertigen lassen. Dies betrifft sowohl akustische und semiakustische, als auch elektrische Modelle.

Das Unternehmen Taylor Guitars setzt ökologische und umweltbewusste Produktionsweisen im Instrumentenbau ein. Dem zu Grunde liegt der verantwortungsvolle Umgang mit Wäldern und Rohstoffen, vom Anbau über Rodung und Transport bis zur Verarbeitung, den sich das Unternehmen von den Rohstofflieferanten und Händlern entlang der Versorgungs- und Lieferketten in entsprechenden Partnerverträgen zusichern lässt. Hinzukommt eine effektivere Verarbeitung mit entsprechender Reduzierung von Abfallstoffen, die Entwicklung umweltfreundlicher Kunststoffe, sowie die Wiederverwertung von Rohstoffen. Taylor Guitars unterhält dabei eine enge Partnerschaft zu der weltweit operierenden Umweltorganisation GreenWood Global.

Taylor Guitars - welche Gitarre passt zu mir?

In der aktuellen Produktlinie von Taylor werden mehr als 150 akustische Gitarrenmodelle angeboten. Um den Weg zur "richtigen" Gitarre zu finden, ist es hilfreich zu wissen, welche Art von Spieler Sie sind. Denn die Gitarre soll Sie ja inspirieren, soll zu Ihrer Spielweise passen und Sie mit einem großartigen Klang belohnen.

 

Die verschiedenen Korpusgrößen und das damit verbundene Nummerierungssystem zusammengefaßt:

Beginnen Sie mit der Gitarrengattung:
Denken Sie über den gewünschten Gitarrentyp nach. Im Mittelpunkt der Akustikreihe von Taylor stehen als Flaggschiffe Taylors Stahlsaiten-Modelle, mit und ohne Cutaway. Wollen Sie eine 6- oder 12-saitige Gitarre? Wollen Sie Ihre Gitarre elektrisch verstärken können? Wenn Sie nach einer "Kleinwagen"-Gitarre für unterwegs, fürs Sofa oder für Kinder suchen, sollten Sie die GS Mini oder die Baby Taylor ins Auge fassen. Schließlich, in einer Klasse für sich, gibt es noch Sondermodelle wie die 6- oder 8-saitigen Baritongitarren für spezielle Anwendungen, die den gereiften Spieler begeistern.

Wählen Sie die passende Korpusform:
Sobald Sie wissen, welcher Gitarrentyp für welche Verwendung es sein soll, macht es Sinn, eine Korpusbauweise auszuwählen, um Ihre Suche einzugrenzen. Obwohl jedes Modell von Taylor einen klaren, ausgewogenen Ton erzeugt und für eine ganze Reihe von Spielweisen gut geeignet ist, bringt doch jede Form eine grundlegende Tonprojektion hervor, die auf bestimmte Arten zu spielen am besten anspricht. 
Wenn Sie zum Beispiel ein dynamischer Schlaggitarrist oder Zupfer auf der Suche nach einem "fetten" Sound sind, sollten Sie eine großformatige und damit lautere Gitarre in Erwägung ziehen. Wählen Sie die Korpusform auch im Hinblick auf den physischen Spielkomfort. 


Die Modellnummern der Taylor-Akustik-Gitarren:


Alle akustischen Gitarren von Taylor fallen in drei Hauptkategorien: 

Eine elektro-akustische Serie, mit Elektronik und Cutaway 
(Bezeichnung: CE - das C steht für Cutaway und das E für Elektronik/Tonabnehmer)

eine elektro-akustische Serie mit Elektronik ohne Cutaway 
( Bezeichnung: E - das E steht für Elektronik/Tonabnehmer).

eine akustische Serie ohne Cutaway, ohne Elektronik
( Bezeichnung: rein die Ziffern ohne zusätzliche Buchstaben )


Und so funktioniert das Taylor Nummerierungssystem:


Beispiel:       814CE

1.Ziffer ( hier im Beispiel die 8 )
Die erste Ziffer bestimmt die Seriennummer, in diesem Fall ist es die Palisander/Fichte aus der 800er Serie. Alle Gitarrenmodelle innerhalb einer Baureihe teilen dieselben Ausstattungsmerkmale; dazu gehören die Rosette, die Randeinfassung und die Griffbrett-Intarsien.

2. Ziffer ( hier im Beispiel die 1 )
Die zweite Ziffer zeigt an, ob die Gitarre 6 Saiten (1) oder 12Saiten (5) hat. Eine 12-saitige Grand Symphony der 800er Serie wäre demnach eine 856ce.

Seit 2012 hat Taylor seine Nylonsaiten-Modelle in die 200er-900er Serien der elektro-akustischen Gitarren integriert, mit der Bezeichnung "N" am Ende des Modellnamens. Somit wäre ein Grand Auditorium Modell mit Nylonsaiten der 800er Serie eine 814ce-N.

3. Ziffer ( hier im Beispiel die 4 )
Die dritte Ziffer identifiziert die Korpusform gemäß diesem System:
0 = Dreadnought (z.B. 810ce)
2 = Grand Concert (z.B. 812ce)
4 = Grand Auditorium (z.B. 814ce)
5 = Jumbo (z.B. 815ce)
6 = Grand Symphony (z.B. 816ce)
8 = Grand Orchestra (z.B. 918ce)


Überblick über die verschiedenen Korpusformen von Taylor und ihre grundlegenenden Tonprofile:


Grand Auditorium ( 4-er Bezeichnung )
Taylors vielseitigste und populärste Bauform liegt in der goldenen Mitte zwischen einer großen und einer kleinen Gitarre. Robust genug, um mittelstarkes Schrammeln und Flatpicking gut zu vertragen, ist sie gleichermaßen ansprechbar für Fingerpicking. Sie harmoniert sowohl bei Studioaufnahmen als auch auf der Bühne gut mit anderen Instrumenten. Sie ist die ultimative Allzweckgitarre und angetreten, den modernen Akustik-Sound zu definieren.
Die Grand Auditorium Modelle erkennen Sie an der Zahl 4 als letzte Ziffer.
Eine 314CE ist z.B. eine Gitarre mit einem Grand-Auditorium Korpus.

Grand Symphony (6-er Bezeichnung )
Die körperreiche GS erzeugt den sattesten und mächtigsten Akustikklang unter den Taylors. Neben ihrer eindrucksvollen Lautstärke und dem Sustain ist die GS auch für schnelles Zupfen und bluesiges Fingerpicking bestens geeignet. Der klavierartige Bass, die kernigen Mitten und die ausgeprägten schillernden Höhen mischen sich nahtlos. Die GS ist auch die erste Wahl für eine 12-saitige Gitarre.
Die Grand Symphony Modelle erkennen Sie an der Zahl 6 als letzte Ziffer.
Eine 416CE ist z.B. eine Gitarre mit einem Grand-Symphony Korpus.

Grand Concert ( 2-er Bezeichnung )
Mit ihrem kompakten Design ist die GC von der Bauform her bequem zu spielen. Sie erzeugt einen schlankeren Grundklang mit leicht gedämpften Obertönen, fügt sich prima in Aufnahme- und Konzertszenarien ein und gilt im Studio als "Geheimwaffe". Sie hat auch eine kürzere 24 7/8 Zoll Mensur für leichteres Greifen und ein etwas geschmeidigeres Spielgefühl, was viel ausmachen kann.
Die Grand Concert Modelle erkennen Sie an der Zahl 1 als letzte Ziffer.
Eine 512CE ist z.B. eine Gitarre mit einem Grand-Concert Korpus.

Dreadnought ( 0-er Bezeichnung )
Die Dreadnought von Taylor veredelt eine traditionelle Gitarrenform passend für unsere Zeit; Spieler mit einem härteren Anschlag lieben diese Mischung aus Kraft und Artikulation. Da sich ihre Taille weniger verjüngt als die der GS, neigt die DN zu einer leichten Betonung des tiefen Registers. Die Tonbildung sorgt für treibende Rhythmen, einen kräftigen Bass, der nicht mulmt und für durchsetzungsfähige Solos.
Die Dreadnought Modelle erkennen Sie an der Zahl 0 als letzte Ziffer.
Eine 210CE ist z.B. eine Gitarre mit einem Dreadnought Korpus.

Grand Orchestra ( 8-er Bezeichnung )
Die Grand Orchestra ist die größte und kräftigste Bauform, die Taylor hat, welche eine leicht vergrößerte Grundfläche und einen tieferen Korpus hat welcher mehr "Luftvolumen" zulässt.
Was die Grand Orchestra (GO) von der traditionellen Jumbo unterscheidet ist, dass sie tatsächlich denselben großen Frequenzgang wie eine Jumbo hat, aber gleichzeitig über ein ausgewogenereres Gesamtklangbild.
Taylors Grand Orchestra bietet die Eingenschaften einer Gitarre mit einer riesigen Klangfülle, ohne dass Sie wirklich fest zugreifen müssen um einen kraftvollen Ton zu erziehlne. Sie ist ein sehr viel "sanfterer Riese" als eine traditionelle Jumbo.
Eine 918CE ist z.B. eine Gitarre mit dem Grand Orchestra Korpus.

Rundgang durch die Taylor Fabrik